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APA - Ambulanter Pflegedienst Aydin


Pflegestufen


Nachfolgend finden Sie Informationen zu den verschiedenen Pflegestufen und Pflegesätzen und zu den aktuellen Erhöhungen ab 2010 und 2012:

Ambulante Leistungen
Wird die Pflege im Bereich der ambulanten Leistungen durch Pflegefachkräfte erbracht, besteht ein Anspruch auf häusliche Pflegehilfe. Diese Leistungen wurden wie folgt festgesetzt:

Pflegestufe I II III
Seit Januar 2010 440 € 1.040 € 1.510 €
Ab 1. Januar 2012 450 € 1.100 € 1.550 €

Wird die Pflege selbst sichergestellt, zahlt die Pflegeversicherung ein Pflegegeld in folgender Höhe:

Pflegestufe I II III
Seit Januar 2010 225 € 430 € 685 €
Ab 1. Januar 2012 235 € 440 € 700 €
 
Tages- und Nachtpflege:
Wichtige Verbesserungen gibt es auch bei der Tages- und Nachtpflege. Der Sachleistungsanspruch wird entsprechend dem Anstieg bei den ambulanten Pflegesachleistungen schrittweise erhöht.
 
Neben dieser allgemeinen Erhöhung der Leistung wird außerdem bei der Kombination von Leistungen der Tages- und Nachtpflege mit ambulanten Sachleistungen und/oder dem Pflegegeld der höchstmögliche Gesamtanspruch auf das 1,5-fache des bisherigen Betrages erhöht. Zwar können diese Leistungen auch bisher schon miteinander kombiniert werden. Jedoch galten als Leistungsobergrenze insgesamt jeweils das Pflegegeld oder die Sachleistung, so dass in der Praxis oftmals zu wenig Leistung für die Versorgung zu Hause verblieb. Wird also bspw. 50% der Leistung der Tages- und Nachtpflege in Anspruch genommen, besteht ab 2010 daneben noch ein 100%-iger Anspruch auf das Pflegegeld oder eine Pflegesachleistung. Letzterer erhöht sich allerdings nicht, wenn weniger als 50% der Leistung für die Tages- und Nachtpflege in Anspruch genommen wird. Die Leistungsverbesserungen kommen so der Tages- und Nachtpflege zu Gute. 
 
Kurzzeitpflege:
Auch bei der Kurzzeitpflege erhöhen sich die Leistungen. Bis 2009 lag die Grenze bei 1.470 € pro Jahr. Ab 2010 gilt - wie bei der Verhinderungspflege - 1.510 € und ab 2012 1.550 €.
 
Was verbessert sich für demenziell Erkrankte und behinderte Menschen?
Für Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz hatte der Gesetzgeber bereits 2002 Verbesserungen bei der häuslichen Pflege eingeführt. Solche Pflegebedürftige können seitdem zusätzlich für Betreuungsleistungen bis zu 460 € pro Jahr von der Pflegekasse erhalten. Dieser Leistungsbetrag wird mit der jetzigen Pflegereform ausgebaut. 
 
Am 01. Juli 2008 wurde je nach Betreuungsbedarf ein Grundbetrag und ein erhöhter Betrag eingeführt. Der Betreuungsbetrag stieg von 460 € jährlich auf bis zu 100 € monatlich (Grundbetrag) bzw. 200 € monatlich (erhöhter Betrag), also auf 1.200 € bzw. 2.400 € jährlich. Personen mit einem vergleichsweise geringem allgemeinem Betreuungsaufwand erhalten den Grundbetrag. Personen mit einem im Verhältnis dazu höherem allgemeinem Betreuungsbedarf bekommen den erhöhten Betrag.
 
Es wurden aber nicht nur die Beträge angehoben. Eine wesentliche Verbesserung besteht darin, dass diese Leistungen jetzt auch Personen zu Gute kommen, die noch nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen. Betreuungsbedürftige der sogenannten "Pflegestufe 0" haben also ebenfalls einen Anspruch auf diese zusätzliche Betreuungsleistung.
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